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Honorar

Es gilt der Grundsatz der freien Honorarvereinbarung. Der Rechtsanwalt kann seine Leistungen in Form eines Pauschalhonorars oder Zeithonorars in Rechnung stellen. Liegt keine Vereinbarung vor, werden seine Leistungen nach Tarif abgerechnet. Wenn vom Tarif oder tarifmäßigen Honorar die Rede ist, dann sind das Rechtsanwaltstarifgesetz, die allgemeinen Honorar-Kriterien (AHK) oder hilfsweise das Notariatstarifgesetz (NTG) gemeint.

Das Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG) ist auf die anwaltlichen Leistungen im Zusammenhang mit gerichtlichen Verfahren ausgerichtet. Nach dem RATG bestimmt auch das Gericht die Kosten, die der unterlegene Prozessgegner dem Obsiegenden zu ersetzen hat.

Wenn anwaltliche Leistungen von diesem Gesetz nicht abgedeckt sind, wird das Rechtsanwaltstarifgesetz durch die Allgemeinen Honorar-Kriterien ergänzt, etwa bei der Vertretung und Verteidigung in Strafverfahren.

Die Bemessungsgrundlage wird als „Streitwert“ bezeichnet. Je höher der Streitwert ist, desto höher ist auch das anwaltliche Honorar.

Da Ansprüche nicht ausschließlich in Geldforderungen bestehen, ist das Interesse mit einem Euro-Betrag zu bewerten. Für die meisten Angelegenheiten geben das Rechtsanwaltstarifgesetz und die Allgemeinen Honorar-Kriterien entsprechende Bewertungen in Euro vor. Wenn keine Bewertungen vorgegeben werden, bspw. bei Unterlassungs- oder Feststellungsbegehren, hat der Rechtsanwalt in Absprache mit dem Mandanten diesen Anspruch in Geld zu bewerten.

Der Einheitssatz ist ein Zuschlag zu den Kosten bei bestimmten Anwaltsleistungen. Er beträgt bei Streitwerten bis zu EUR 10.170,-- 60 %, sonst 50 %. Bei den meisten Klagen, Klagebeantwortungen und Einsprüchen gegen Zahlungsbefehle verdoppelt sich der Einheitssatz. Für Verhandlungen außerhalb des Kanzleisitzes kann der Rechtsanwalt anstelle einer Entschädigung für Zeitversäumnis und Reisekosten den doppelten Einheitssatz verrechnen. Bei gerichtlichen Kostenentscheidungen werden die Nebenleistungen ausschließlich in Form des Einheitssatzes zugesprochen. Bei der Abrechnung mit dem eigenen Mandanten ist der Rechtsanwalt berechtigt Nebenleistungen (Konferenzen, Telefonate, Korrespondenzen etc.) auch einzeln zu verrechnen und nicht nach Einheitssatz.

Die Allgemeinen Honorar-Kriterien sind tarifmäße Grundlage für die Entlohnung anwaltlicher Leistungen bei gerichtlichen Strafverfahren, Verwaltungsstrafverfahren und Disziplinarverfahren.  Diese Richtlinien legen die Bemessungsgrundlage für die betreffenden Verfahren fest und bestimmen, welche Leistungen nach welcher Tarifpost des RATG zu verrechnen sind.

Der Streitgenossenzuschlag ist dann zu verrechnen, wenn der Rechtsanwalt in einer Rechtssache mehr als eine Person vertritt oder zumindestens zwei Personen auf der Gegenseite stehen. Mit dem Streitgenossenzuschlag ist der Mehraufwand des Rechtsanwaltes pauschal abgegolten, der aus der Vertretung für oder gegen mehrere Personen besteht. Er beträgt 10 % bei zwei Personen, ab der dritten Person je weitere 5 %, maximal aber 50 %. Der Zuschlag ist als prozentueller Aufschlag zum jeweiligen Tarifansatz zu verrechnen.

Der Erfolgszuschlag ist lt. Allgemeinen Honorar-Kriterien (AHK) bei gerichtlichen und verwaltungsbehördlichen Strafverfahren zulässig. Der Erfolgszuschlag ist ein prozentueller Aufschlag zum Nettohonorar. Er beträgt maximal 50 % und kann bei kleineren Erfolgen auch geringer sein.

Hinsichtlich einer Deckung von Kosten im Rahmen einer Rechtschutzversicherung ersuchen wir sie dies vor Erteilung eines Mandates zu erfragen und zur Erstbesprechung eine komplette Kopie der letztaktuellen Versicherungspolizze mitzunehmen. Der Mandant als Versicherungsnehmer muss darauf achten, seine Verpflichtungen gegenüber dem Versicherer zu erfüllen, insbesondere umgehend eine Versicherungsmeldung zu erstatten.
In Strafsachen besteht bei vorsätzlichem Handeln kein Versicherungsschutz.
In Verwaltungsstrafverfahren ist der Versicherungsschutz in der Regel von der Höhe der etwa durch die Strafverfügung verhängten Geldstrafe abhängig. Die Geldstrafe muss eine bestimmte Promillegrenze der Versicherungssumme überschreiten.

Provisionen und Maklerlohn zu verrechnen sind dem Rechtsanwalt ausnahmslos untersagt.

Die Vertretung des Schuldners durch einen Rechtsanwalt im Schuldenregulierungsverfahren ist nicht vorgeschrieben, aber empfehlenswert. Abhängig von der Höhe der Verbindlichkeiten des Schuldners wird ausschließlich ein Pauschalhonorar von der Kanzlei vereinbart.

Erstbesprechungen sind mit Ausnahme der von den Rechtsanwaltskammern veranstalteten ersten kostenlosen Auskunft und der Auskunft bei Gerichten im Rahmen des Amtstages, kostenpflichtig. Für eine kostenpflichtige Erstauskunft wird von der Kanzlei, unabhängig vom Streitwert, ein Pauschalhonorar verrechnet, das bei der Besprechung bar zu bezahlen ist.

Die Übernahme von Mandanten erfolgt ausschließlich zu den Allgemeinen Auftragsbedingungen für Rechtsanwälte (auf der Website der Wiener Rechtsanwaltskammer werden diverse Musterformulare angeboten).

Weiterführende bzw. zusätzliche Auskünfte erhalten Sie anlässlich der Erstbesprechung.

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Vollmacht

Hier bieten wir Ihnen als Download ein Vollmachtformular der Kanzlei Dr. Igáli-Igálffy für die Vertretung vor Gerichten sowie vor in- und ausländischen Behörden zu Ihrer Verwendung an:
Download Vollmacht

Wenn Sie die Kanzlei beauftragen wollen, nehmen Sie zuvor mit uns Kontakt auf.

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